Empathie Beratung Karben

Empathie – Die unterschätzte Superkraft für gelingendes Miteinander

Empathie – Die unterschätzte Superkraft für gelingendes Miteinander

Vor Kurzem habe ich an einem Abend-Seminar der Hanns-Seidel-Stiftung teilgenommen: „Empathie – Die unterschätzte Superkraft für gelingendes Miteinander“. Eine Veranstaltung, die mich noch lange nach Ende beschäftigt hat.

Nicht weil das Thema neu für mich wäre. Empathie begegnet mir täglich – in der Beratung, im Gespräch, in den kleinen und großen Momenten, in denen Menschen versuchen, einander zu verstehen. Sondern weil der aktuelle Stand der Forschung einmal mehr deutlich gemacht hat, wie vielschichtig und wie grundlegend Empathie für gelingendes Miteinander ist.

Was Empathie wirklich bedeutet

Empathie ist mehr als Mitgefühl. Sie ist die Fähigkeit, sich in das Erleben eines anderen Menschen einzufühlen – ohne dabei das eigene Erleben aufzugeben. Wer empathisch ist, verliert sich nicht im anderen. Er tritt in Kontakt, bleibt aber bei sich.

Genau dieses Gleichgewicht ist es, das in der Forschung zunehmend in den Vordergrund rückt: Empathie nicht als emotionale Überflutung, sondern als bewusste Haltung. Als Kompetenz, die man entwickeln, verfeinern und auch schützen kann.

Warum ich regelmäßig in meine Weiterbildung investiere

Als Psychologische Beraterin ist es mir wichtig, nicht nur aus langjähriger Erfahrung zu schöpfen, sondern auch den aktuellen wissenschaftlichen Diskurs im Blick zu behalten. Die Forschungslandschaft zu Themen wie Empathie, Körper-Geist-Zusammenhängen oder Resilienz entwickelt sich stetig weiter – und das spüren auch meine Klientinnen und Klienten in der Beratung.

Regelmäßige Fortbildungen wie diese sind für mich keine Pflicht, sondern echtes Interesse. Ich lerne gern. Und ich bringe das, was ich lerne, direkt in meine Arbeit ein.

Empathie in der Beratung

In meiner Praxis erlebe ich täglich, wie heilsam es sein kann, wirklich gehört zu werden. Nicht bewertet, nicht eingeordnet – einfach gehört. Das setzt Empathie voraus. Und sie setzt auch voraus, dass ich als Beraterin in der Lage bin, präsent zu sein, ohne mich in fremdem Schmerz zu verlieren.

Diese Balance – nah sein und dennoch klar bleiben – ist eine der anspruchsvollsten Qualitäten in beratenden Berufen. Und eine, an der ich täglich arbeite.

Zum Abschluss

Empathie lässt sich lernen. Sie lässt sich stärken. Und sie beginnt oft mit einer einfachen Frage: Wie mag sich das für den anderen anfühlen?

Wenn Sie das Thema beschäftigt – in Ihrer Beziehung, im Berufsalltag oder in Ihrer eigenen Entwicklung – sprechen Sie mich gerne an. Ein erstes Gespräch genügt oft, um Klarheit zu gewinnen.